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Glossar: Stiftungen

Destinatäre

Die Vermögenserträge einer Förderstiftung kommen je nach Stiftungszweck einzelnen Personen, Gruppen, Einrichrtungen oder Projekten zu Gute. Sie werden als Destinatäre bezeichnet. Oft werden sie bereits in der Stiftungssatzung definiert. Der Stifter muss zumindest die Grundlagen festlegen, auf deren Basis die Stiftungsorgane eine Entscheidung treffen:

  • Einzelne Personen können Destinatäre sein, wenn die Stiftungssatzung Einzelfallhilfen für bestimmte Zielgruppen vorsieht. Zum Beispiel finanzielle Hilfen in wirtschaftlicher Not, Stipendien für bestimmte Ausbildungszwecke, …
  • Soziale Einrichtungen können im Hinblick auf bestimmte Maßnahmen ebenfalls satzungsgemäße Destinatäre einer Förderstiftung sein.
  • Die Stiftungssatzung kann auch Hilfen für bestimmte Zielgruppen vorsehen. Zum Beispiel die Förderung von körperlich oder seelischen Behinderten. Bei dieser Regelung ist es Aufgabe der Stiftungsorgane, die Einrichtung oder Maßnahme auszuwählen, die den Stiftungszweck am besten erfüllt.

Fördert die Stiftung Einrichtungen und Maßnahmen kann sie die Mittelvergabe davon abhängig machen, dass die geförderten Destinatäre die Mittelverwendung nachweisen oder der Stiftung bestimmte Prüfungsrechte einräumen. Unabhängig hiervon unterliegen gemeinnützige Einrichtungen auch der Prüfung durch die Finanzämter.

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