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Glossar: Migration

Einreise und Aufenthalt

Die Einreise nach Deutschland und der Aufenthalt hier sind für Ausländerinnen und Ausländer möglich, wenn sie dafür eine ausdrückliche Erlaubnis haben. Bei EU-Bürgerinnen und Bürgern ist dies automatisch gegeben. Andere Ausländer benötigen für kurze Aufenthalte in Deutschland in der Regel ein Visum. Ausnahmen gibt es bei Besuchern aus den USA, Serbien oder Mazedonien. Wer länger hier leben oder arbeiten möchte, benötigt eine Aufenthalts- oder eine Niederlassungserlaubnis. 

Derzeit gibt es mehr als 60 unterschiedliche Genehmigungen. Diese werden als Aufenthaltstitel bezeichnet. Sie  sind mit unterschiedlichen Rechten verbunden. Zwölf Aufenthaltstitel können aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen erteilt werden und gelten für Flüchtlinge und Asylsuchende. Für Staatsangehörige der Türkei und deren Familienangehörigen gibt es besondere Regelungen. Das Assoziationsratsabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Türkei sichert ihnen mehr Rechte zu als andere Ausländern. 

Als Beleg für das Aufenthaltsrecht dient ein Aufenthaltsdokument. Ohne den Besitz eines gültigen Aufenthaltstitels ist der Aufenthalt illegal. Ansprechpartner bei Fragen nach der Erlaubnis zur Einreise und zum Aufenthalt sind vor der Einreise die deutsche Botschaft im Herkunftsland und die Ausländerbehörden in Deutschland. Über Voraussetzungen für die Einreise, Visum und einen dauerhaften Aufenthalt sowie das damit verbundene Verfahren sollten Interessierte vorab möglichst genaue Auskünfte einholen.

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