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Glossar: Sozialrecht

SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende, "Hartz IV")

Im zweiten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB II) ist die Grundsicherung für Arbeitssuchende  ("Hartz IV") geregelt. Leistungen nach dem SGB II erhalten Personen, die zwischen 15 und 65 Jahre alt, erwerbsfähig und hilfebedürftig sind und sich in Deutschland aufhalten. Jemand ist dann erwerbsfähig, wenn er täglich mindestens drei Stunden am Tag arbeiten kann. Hilfebedürftig ist jemand, wenn er seinen Lebensunterhalt nicht mit Einkommen oder vorhandenem Vermögen sichern kann.

Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die mit einem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zusammenwohnen und keine Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten, - also in der Regel minderjährige Kinder - bekommen Sozialgeld. Das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld setzen sich zusammen aus Regelbedarf, Mehrbedarfe und den Bedarf für Unterkunft und Heizung. Zusätzlich gibt es noch einmalige Leistungen.

Daneben erhalten die Leistungsberechtigten Leistungen zur Eingliederung in Arbeit. Diese fallen individuell unterschiedlich aus.

Die Leistungen werden beim Jobcenter beantragt.

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