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Stand: 23.08.2017

Pressemitteilung

„...damit die Eidechsen keinen Müll essen müssen!“

Zusammengerufen haben sie das Stadtteilbüro Nordend und die Spiel- und Lernstube des Caritasverbandes Worms e.V. Es ist nicht die erste Aktion dieser Art - und die nächste ist schon geplant.

Gemeinsame Umweltaktion von Erwachsenen und Kindern mit der CaritasGemeinsame Umweltaktion von Erwachsenen und Kindern mit der CaritasPatricia Mangelsdorff

Es könnte ein kleines stadtnahes Idyll sein, das Pfrimmufer in diesem Bereich. Könnte... wenn die Uferbepflanzung etwas mehr Pflege bekäme und weniger Müll herumläge.

Woran liegt's? "Sicher hat es mit der Randlage zu tun", meint Ralf Osthoff vom Stadtteilbüro Nordend. "Immer wieder beobachten die Anwohner Leute aus anderen Gegenden, die nachts etwas abladen." Und bekanntlich zieht ja Müll wie ein Magnet immer mehr an, und es wird noch mehr dazu gelegt. Deshalb gab es vor zwei Jahren schon einmal eine solche Aktion.

Bei den Mitwirkenden sind die Kinder in der Überzahl. Einige von ihnen besuchen in der Schulzeit die Hausaufgabenhilfe oder jetzt das Sommerferienprogramm der Caritas-Spiel- und Lernstube, die sich hier Am Holzhof befindet. Müll wegräumen in den Ferien? "Macht doch Spaß..." sagen sie in der Pause bei Kuchen und Apfelsaft. "...und wir müssen doch den Tieren helfen, keinen Müll zu essen, " ergänzt einer und die anderen nicken. Vor allem die hier lebenden Eidechsen haben es ihnen angetan.

Gemeinsame Umweltaktion von Erwachsenen und Kindern mit der CaritasGemeinsame Umweltaktion von Erwachsenen und Kindern mit der CaritasPatricia Mangelsdorff

Unter den Anwohnerinnen und Anwohnern ist Frau Zimmermann, die ihren freien Tag für die Aktion nutzt. Sie wohnt erst seit kurzem hier und sie selbst, ihre Tochter Ashley und ihr Mann Jörg packen mit an. Die Zimmermanns freuen sich über die Initiative der Caritas. Sie wollen sich schließlich hier wohlfühlen, erklären sie, und da sei das doch selbstverständlich.

Den Caritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht es bei dieser Aktion insbesondere darum, dass die Menschen vor Ort die Erfahrung machen, gemeinsam etwas zur Verbesserung der Lebensumstände zu tun. Und sie hoffen darauf, dass der inzwischen schon deutlich sichtbare Erfolg ermutigend wirkt. Denn der nächste Termin steht schon: am 5. Oktober in den Herbstferien. Und auch dann werden sie natürlich für leckere Pausenverpflegung und ein gutes Mittagessen sorgen.

Text und Bilder: Patricia Mangelsdorff, freie Autorin und Journalistin