Ein Service des Lambertus-Verlags

Glossar: Behinderung

Querschnittslähmung

Von einer Querschnittslähmung spricht man, wenn das Rückenmark der betroffenen Person durch eine Verletzung teilweise oder ganz durchtrennt ist. Die Gliedmaßen unterhalb der Verletzung sind gelähmt und können nicht gefühlt werden. Sind der Rumpf und die Beine betroffen, spricht man von einer Paraplegie. Tritt der Querschnitt im Halsbereich auf, sind auch die Arme gelähmt und man spricht von einer Tetraplegie.

Die häufigste Ursache sind Verletzungen der Wirbelsäule beispielsweise durch einen Unfall. Auch Tumorerkrankungen, entzündliche Erkrankungen und Bandscheibenvorfälle können zu einer Querschnittslähmung führen.

Liegt eine Erkrankung vor, können durch eine frühzeitig eingeleitete Therapie meist alle Körperfunktionen wiederhergestellt werden. Wurde das Rückenmark durch einen Unfall verletzt, können die Körperfunktionen meist nur vereinzelt wiedererlangt werden. Entscheidend ist hierbei auch der Umgang des Patienten mit dieser Situation.

 

 

Mehr dazu auf caritas.de:
Welche Möglichkeiten zur Rehabilitation und Therapie gibt es?

Mehr

Was versteht man unter Eingliederungshilfe?

Mehr

Online-Beratung bei Behinderung und psychischen Erkrankungen

Die Experten der Caritas beraten Sie kompetent, vertraulich, kostenfrei und schnell. Mehr

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die unseren Beraterinnen und Beratern immer wieder gestellt werden. Klicken Sie auf den Pfeil hinter der Frage um die Antwort zu lesen. Mehr

Fördern, pflegen, begleiten

Hier finden Sie einige Informationen rund um die Begleitung von Menschen mit Behinderung. Der Schwerpunkt liegt auf Kindern und ihren Familien. Weitere Informationen gibt es auch bei der Online-Beratung der Caritas. Mehr

Beratung bei Behinderung und psychischen Krankheiten

So bedienen Sie unsere Beratung. Mehr

Behinderung