Mit Herz, Einsatz und Muskelkraft
TV Kleinniedesheim und Caritas-Einrichtung stemmen Etappe der
"Tour de Jugendhilfe" mit 150 Teilnehmer:innen
Bei der Zieleinfahrt auf dem Vereinsgelände in Kleinniedesheim waren die Teilnehmer:innen begeistert von der guten Organisation seitens des Vereins – und von der guten Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des TV und der Caritas.© Caritasverband Worms e.V.
Worms/Kleinniedesheim. Ein sportlich-pädagogisches Radevent hat in Worms und Kleinniedesheim Station gemacht: die "Tour de Jugendhilfe". Die nach dem Vorbild der Tour de France veranstaltete einwöchige Deutschland-Rundfahrt für Kinder und Jugendliche aus stationären Jugendhilfeeinrichtungen führte täglich über rund 100 Kilometer Wegstrecke. Vom 1. auf den 2. April 2026 schlugen die Teilnehmer:innen ihre Zelte in Kleinniedesheim auf dem TV-Vereinsgelände auf.
Ein Plakat mit dem Aufruf "Helfer gesucht" reichte aus, um 20 engagierte Menschen aus dem Turnverein Gut Heil 1912 Kleinniedesheim und dem Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Marien des Caritasverbandes Worms e.V. zu motivieren - für die Mitarbeit bei einem Mega-Sportevent der Jugendhilfe, wie sich schnell herausstellte: der "Tour de Jugendhilfe".
Die Tour-Organisatoren Markus Novak vom Bonner Jugendhilfeträger "Kleiner Muck" und Christian van Rens vom Raphaelshaus (Dormagen) waren entsprechend nicht wenig erstaunt über die perfekt durchorganisierte Verpflegungsmaschinerie, die sie beim Eintreffen in Kleinniedesheim vorfanden. Vereinsvorständin Sandra Kapper, die gleichzeitig Bereichsleiterin der stationären Kinder- und Jugendhilfe in St. Marien ist, hatte nicht nur das Zelten auf dem Vereinsgelände und die Nutzung der sanitären Anlagen ermöglicht, sondern auch für die Essensversorgung der rund 150 Menschen gesorgt. Insgesamt wurden 160 Würste, 45 Kilo Pommes und 30 Kilo Salate verzehrt, und für den Nachtisch gab es ein Büfett mit selbstgemachten Kuchen.
Auf dem Vereinsgelände konnten die Tour-Teilnehmer ihre Zelte aufschlagen. Rund 20 Ehrenamtliche von TV Kleinniedesheim und Wormser Caritas kümmerten sich um die Versorgung der Kinder und Jugendlichen.© Caritasverband Worms e.V.
An der Getränke- und Essensausgabe sowie an den Spülmaschinen arbeiteten Vereinsmitglieder und Mitarbeiter:innen aus St. Marien ehrenamtlich Hand in Hand um sicherzustellen, dass die erschöpften Kinder, Jugendlichen und mitreisenden Betreuer:innen nicht lange warten mussten. Auch für das Frühstück und saubere Trikots am nächsten Morgen war gesorgt, sodass sich die Tour-Teilnehmer:innen gut gestärkt auf die nächsten 100 Kilometer begeben konnten.
"Viel Arbeit, aber es hat allen Spaß gemacht!", lautete das einhellige Fazit der Helfer:innen. Die "Tour de Jugendhilfe" förderte nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen körperliche Fitness und Selbstvertrauen durch das herausfordernde Radsport-Event. Auch die Ehrenamtlichen waren am Ende stolz darauf, diese Herausforderung gemeinsam und im Team mit Bravour gemeistert zu haben.