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Sozialcourage Anerkennungsgesetz

Fachleute jetzt willkommen

Es gibt ein neues Gesetz in Deutschland. Ausländer versprechen sich davon mehr Anerkennung ihrer Qualifikation und bessere Integration. Auch Caritasverbände bahnen den Weg dazu. Leider, typisch deutsch, bremst der Bürokratismus.

Ein uniformierter junger, freundlicher Mitarbeiter eines Paketdienstes mit Briefen in der Hand.AdobeStock/Drazen

"Arbeit als Postzusteller macht nicht Spaß für mich", erklärt Denis Novikov, 35, warum er bei der Caritas in Koblenz Hilfe suchte und fand. Er hat ja einen richtigen Beruf, war ausgebildeter Betriebselektriker in einer Baustofffabrik. Bevor er die alte Heimat in Kasachstan 2010 für immer verließ.

Seine Frau als Spätaussiedlerin fasste schnell Fuß in Deutschland, er tat sich schwer mit der fremden Sprache. Aber er ist eifrig und macht nach sechs Wochen Deutschkurs die Prüfung auf Sprachlevel A2, schriftlich schafft er B1 und – noch einmal 300 Stunden gebüffelt – auch mündlich B1. Währenddessen war er rege und arbeitete, wo er konnte, zuerst als Postzusteller. Weil er eifrig und hilfsbereit war, kamen neben dem Lob und den Bitten der Kollegen, ihnen Zustellungen abzunehmen, schnell Punkte beim Flensburger Verkehrsregister zusammen. Das war auch kein Spaß.

Lern Deutsch und komm wieder

Novikov fand eine andere Arbeit als Elektromonteur für eine Zeitarbeitsfirma – nur nicht für ein angemessenes Gehalt. Aber er war so gut, dass er dem Auftraggeber der Zeitagentur auffiel. Der Chef stellte ihn in eine Halle, in der Anlagen zu montieren waren, und sagte: "Mach mal." Als er nach zwei Stunden wieder vorbeikam, war Novikov fertig. Zwei fest angestellte Kollegen auf der anderen Seite waren noch mittendrin. Immerhin riet ihm einer, er solle sich doch die offensichtliche Qualifikation auch in Deutschland anerkennen lassen. Der Chef sagte: "Lern Deutsch und komm wieder."

Nun hat Novikov es geschafft. Dank hellwacher Caritasmitarbeiter wie Irina Mertens und Yassin Attaoua aus dem Bereich Migrationsberatung. Sie sind im Rahmen eines zweijährigen Projektes an die IQ-Anerkennungsberatung in Koblenz quasi "ausgeliehen" und für die Beratung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen zuständig. Ein 2012 neu erlassenes Gesetz erteilt allen Ausländern – unabhängig von Aufenthaltsstatus oder Herkunft – den Rechtsanspruch, Berufs- und Studienabschluss auf Gleichwertigkeit in Deutschland hin prüfen zu lassen (mehr Infos unter www.anerkennung-in-deutschland.de).

Damit nicht mehr der Chirurg Taxi fährt

Hintergrund war die Einsicht der Politik, dass man angesichts der Geburtenrückgänge mittelfristig auf Ärzte, IT-Fachleute, Experten und Hochqualifizierte, aber auch Handwerker dringend angewiesen sein wird. Nur EU-Ausländer, Japaner, Koreaner, Schweizer und Israelis konnten hier zuvor im angestammten Beruf tätig werden.

Nun sind Fremde mit sogenannten "Mangelberufen" – dazu zählen auch Pflegeberufe, Elektriker und andere Handwerker – hier willkommen. Zeugnisse, Dokumente, aber auch praktische Fähigkeiten werden geprüft und anerkannt. Fehlende Teilqualifikationen sollen problemlos nachgeholt werden können, damit nicht mehr der Chirurg Taxi fährt und die Bauingenieurin Hamburger verkauft.

Hürden der Anerkennung

Die berufliche Anerkennung beantragen überwiegend Frauen, berichtet Irina Mertens. Die Hälfte ihrer Klienten kann einen Hochschulabschluss aufweisen. Jobcenter und Sozialamt in Koblenz sehen stets die individuelle Lage und entscheiden im Einzelfall. Manchmal übernehmen sie kulant Kosten für Kurse und Nachqualifikation. Bei Jan Jan (Name geändert) aus Syrien hat das leider nicht geklappt. Der 29-Jährige ist Mediziner, er braucht nur noch die Approbation sowie die Facharztspezialisierung. Berufserfahrung muss er noch nachweisen, was wegen des Bürgerkriegs und der Situation seiner Familie daheim in Damaskus sehr schwierig ist: Er ist praktisch ohne Dokumente Hals über Kopf den Häschern entwischt. Er hat eine Aufenthaltserlaubnis, aber den Deutschkurs für das Sprachlevel B2 in Höhe von 600 Euro plus die Monatsfahrkarte für 105 Euro muss sich Jan Jan vom schmalen Hartz-IV-Unterstützungssatz abknapsen. Eigentlich sollte er Kontakt zum Beruf halten. Er darf aber nur fern der Medizin arbeiten.

Viele Bewerber bräuchten eigentlich nur ein kleines Stück Nachqualifikation: Das entsprechende Modul aber gibt es oft gar nicht oder es ist als gewerbliches Angebot leider viel zu teuer. Der Staat fördert den Kurs zu Sprachlevel B1, aber alle Stellenbewerber brauchen mindestens B2. Und leider sind alle Fachleute bei den IQ-Netzwerkstellen – wie Herr Attaoua und Frau Mertens bei der Caritas Koblenz – nur im Rahmen eines Projektes tätig, das im Dezember 2014 zu Ende geht. Ob es dann weitergeht, ob erfolgreich weiter beraten werden darf – man weiß es noch nicht.

Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Jan Jan kann ein dreimonatiges Praktikum im katholischen St. Elisabeth-Krankenhaus in Neuwied machen.

Autor/in:

  • Dr. Bernhard Seiterich
Sozialcourage Ausgabe Sozialcourage, 03/2014: caritas.de
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