Msgr. Pfr. Leonhard Veith beim Pressetermin am 26.06.2020 mit den Alpaka-Sponsoren in Mörstadt; im Hintergrund Frau Carolin Bollinger, ehrenamtliche Alpaka-Betreuerin© Caritasverband Worms e. V., Horst Stange
Die Sorge um die Armen und Bedürftigen in der Liebfrauengemeinde, aber auch in der Caritasverbandsarbeit war für ihn sicher Motivation als Dekan und auch als erster Vorsitzender des Caritasverbandes bis ins Jahr 2002 zu wirken.
So hat Leo Veith mit Grundsteine gelegt für viele Einrichtungen und Dienste, in denen die Caritas Menschen begleitet und unterstützt. Unter anderem war eine der großen Sorgen der Ausbau des Burkhardhauses von damals 45 Betten, nun zu einer Pflege und Altenhilfeeinrichtung, in der 93 pflegebedürftige Menschen ein Zuhause haben. In dieser Einrichtung konnte Leo Veith auch selbst seine letzten Stunden gut betreut und umsorgt verbringen.
Auch mitbegründet hat er die Sozialstation St. Lioba, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert und die seither ambulante Pflege in Worms und Umgebung leistet.
Bis zum Schluss, auch in der Phase seiner Pension, hat er die Caritas-Arbeit, die er immer wieder auch Caritas Familie genannt hat, unterstützt, begleitet und selbst als Seelsorger Dienst geleistet für die Menschen im Senioren- und Pflegezentrum Burkhardhaus.
Auch für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes war Leo Veith Ansprechpartner und Vorbild in seinem Tun und seiner Bereitschaft, sich für Andere einzusetzen. Gerade auch die Entwicklung um ein stationäres Hospiz in Worms, war bis zum Schluss auch ein großes Anliegen von ihm, das er ja über seinen Tod hinaus noch unterstützt und begleitet.
Mit seiner Pfarrer Leo Veith Stiftung hat er noch in diesem Jahr mit dafür Sorge getragen, dass für die Arbeit mit den dementen Menschen in Mörstadt Haus St. Martha die kleine Alpakaherde angeschafft werden konnte.
Wir sagen DANKE, dass Gott uns einen solchen großartigen Menschen geschenkt hat und wir mit ihm Leben teilen durften.
Georg Diederich, Caritasdirektor