Worms.
© Caritasverband Worms e. V.
6 Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren der Caritas Spiel- und Lernstube Nordend gestalteten ihr Wohnumfeld neu und beteiligten sich am Projekt der "Grünen Schiene".
Die Spiel- und Lernstube Nordend ist im Stadtteil als Kinder- und Jugendeinrichtung seit vielen Jahren verortet. Die Arbeit im Wohnumfeld ist fester Bestandteil der Konzeption der Einrichtung. In Kooperation mit dem Graffiti-Künstler Alexander Schmidt aus Worms ("Hightower.designz") lernten Kinder neue Möglichkeiten der Wandgestaltung kennen und unter Anleitung umsetzen. Pädagogisch wurde das Projekt durch Mitarbeitende der Spiel- und Lernstube Nordend begleitet.
Im Ahornweg steht ein Garagenkomplex, der zu Wohnungen der Wohnungsbau gehört. Diese Garagen wurden und werden noch im Rahmen des Städtebauprojektes "Grüne Schiene" von verschiedenen Einrichtungen des Stadtteils neu gestaltet. Sowohl eine Garagenwand als auch ein Garagentor selbst konnten gestaltet werden. Da es sich um einen nicht so leicht zu bearbeitbaren Untergrund handelt, war die Unterstützung eines Fachmanns sinnvoll.
In einem ersten Schritt haben Kinder ihre Ideen für ein Motiv in einem gemeinsamen Gespräch mit Herrn Schmidt eingebracht. Mit "Unsere Welt ist bunt" war schnell ein Motto gefunden. Den Kindern war wichtig, dass Motive zu sehen sind, die sie mit der Spiel- und Lernstube Nordend in Verbindung bringen: Fußball, Basketball, Dartspielen, Hausaufgaben machen, waren Schlagworte, die gefallen sind.
In einem 2. Schritt hat Herr Schmidt ein Layout entwickelt - bunt und vielfältig wie die Arbeit der Spiel- und Lernstube und die Kinder und Jugendlichen, die die Einrichtung besuchen. Hinter dem Vorhang bleibt noch Platz für neue Ideen, die zukünftig entwickelt werden können
In einem 3. Schritt gab es den ersten Vor-Ort-Termin, bei dem die Umrisse mit einem Overheadprojektor in der Dämmerung an die Wand geworfen wurden, um das Raster vorzuzeichnen.
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Als weiterer Schritt folgte nun die künstlerische Ausgestaltung des Motivs. Nach einer kurzen Einweisung in die Handhabung der Sprühdosen und Sätzen wie "Ich will endlich anfangen" oder "Wann geht es endlich los" konnten die Kids sich ausprobieren. Großes Lob ernteten die Kinder von vorbeigehenden Passanten, die interessiert stehenblieben und sich über die Aktion mit Aussagen wir "Hoffentlich bleibt es so, es ist so schön geworden" sehr freuten.
Große Unterstützung erfuhren die Mitarbeitenden der Einrichtung durch Eltern, die halfen Material zu tragen, die Straße zu reinigen, die Kinder zu betreuen und auch das Catering der jungen KünstlerInnen mit übernahmen.
Mittlerweile ist das Motiv fertig und kann im Ahornweg bewundert werden.